Berlin: Wohnanlage Panzerkreuzer Siemensstadt

Wohnanlage, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun
Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

1929 – 1930

Architekt: Hans Scharoun

Jungfernheideweg 1–15, 4–14, Mäckeritzstraße 6–22, Berlin

Die auch Ringsiedlung genannte Großsiedlung Siemensstadt begründete einen neuen Siedlungstyp, der ausschließlich aus Geschosswohnungsbauten bestand (im Gegensatz zu den Großsiedlungen Britz und Zehlendorf).

Für die Gestaltung der Siedlung berief Stadtbaurat Martin Wagner die Mitglieder der progres­siven Architektenvereinigung Der Ring sowie die Architekten Fred Forbát und Paul Rudolf Henning.

Die insgesamt 1370 Wohnungen und 17 Ladengeschäfte, in drei Bauabschnitten errichtet, sollten vor allem den Angestellten der Firma Siemens neuen Wohnraum bieten und für die tägliche Nahversorgung sorgen.

Die durch­schnitt­liche Wohnungsgröße betrug 54 qm.

Der Bebauungsplan von Hans Scharoun weist den Weg zum inter­na­tio­nalen modernen Städtebau der aufge­lo­ckerten, gelie­derten und durch­grünten Stadt, deren Kern eine großzügige von Gartenarchitekt Leberecht Migge gestaltete Grünanlage bildet.

Die meisten Zeilen der Großsiedlung sind in Nord-Süd-Richtung angeordnet, um eine optimale Belichtung der Wohnungen zu gewährleisten.

Die Architekten typisierten in den einzelnen Zeilen jeweils Fenster, Türen und Grundrisse der meist Zwei- bis Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen.

Als eine der ersten Berliner Wohnanlagen wurde die Großsiedlung Siemensstadt mit einem eigenen Fernheizwerk ausgestattet.

Eigentlich an anderer Stelle von Fred Forbat geplant, wurde das Gebäude dann aus techni­schen Gründen in der Mitte der Siedlung gleich weit von den östlichen und westlichen Zeilen entfernt platziert, um die Versorgungswege für Heizung und Warmwasser möglichst gering zu halten.

Mit der instal­lierten Zentralheizung sollte auch eine bessere Nutzung der Wohnfläche erreicht werden, da in den klein bemes­senen Wohnungen durch den Wegfall der bis dahin üblichen Kachelöfen jeweils bis zu 5 qm Wohnfläche gewonnen werden konnte.

Obwohl alle Häuser in der Siemensstadt mit eigenen Waschküchen und Trockenräumen ausge­stattet worden waren, enthielt das von Otto Bartning in Verbindung mit dem Ingenieur Max Mengeringhausen entworfene Heizwerk eine zentrale Siedlungswäscherei.

Nach Anschluss der Siedlung an das Berliner Fernheizungsnetz wurde das quartier­seigene Heizwerk still­gelegt und der markante Schornstein abgerissen.

Die gestaf­felten Balkone und komman­do­brü­cken­ar­tigen Dachabstufungen der Wohnanlage in der Siemensstadt erinnern an Schiffsarchitektur, die dieser Wohnanlage den Namen Panzerkreuzer gaben.

Scharoun selbst bewohnte von 1930 bis 1960 im Jungfernheideweg 4 (viertes Geschoss rechts) eine der Wohnungen.

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929-1930. Architekt: Hans Scharoun

Wohnanlage Panzerkreuzer, 1929–1930. Architekt: Hans Scharoun

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