Berlin: Mommsenstadion

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát
Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

1930

Architekt: Fred Forbát

Waldschulallee 42–43, Berlin

Fred Forbát, ehema­liger Mitarbeiter von Walter Gropius am Bauhaus in Weimar, baute 1930 ein Sportstadion für den Sport-Club Charlottenburg e.V.

Im Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf am Rande der Siedlung Eichkamp gelegen war es als Musterbau gedacht.

Das Stadion wurde am 17. August 1930 einge­weiht und hieß zunächst SCC-Stadion, da sich Mitglieder des Sport-Club Charlottenburg e.V. am Bau beteiligt hatten.

Der Stadionbau inmitten der Weltwirtschaftskrise stürzte den Verein in eine wirtschaft­liche Krise, zumal zu Beginn der 1930er Jahre große Teile der Clubmitglieder arbeitslos waren und ihre Mitgliedsbeiträge nicht mehr zahlen konnten.

Von dieser Notlage des Vereins hatte Lotte Kaliski erfahren, die Räume für eine zu gründende Waldschule suchte. Um die Jahreswende 1931/1932 einigte sich Kaliski mit der Leitung des Clubs über die Anmietung von Räumen, die tagsüber für die Schule, darüber hinaus aber weiterhin für die Vereinszwecke benutzt werden sollten.

Unter diesen Voraussetzungen nahm am 7. April 1932 das Waldschulheim Eichkamp aus dem später die Private Waldschule Kaliski wurde, mit 26 Schülerinnen und Schülern seine Arbeit auf.

Durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Schulbetrieb auf eine harte Probe gestellt. Ende Oktober 1933 wurde der Mietvertrag der Privaten Waldschule Kaliski gekündigt.

In den Tribünentrakt des Stadions zog 1934 das zuvor heimatlose und auf verschiedene Standorte verteilte Theodor-Mommsen-Gymnasium ein, ein Vorläufer des heutigen Heinz-Berggruen-Gymnasiums.

Der damalige Direktor machte die Schule zu einer natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Musteranstalt, die bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs das Tribünengebäude nutzte. Vom Gymnasium erhielt das Mommsenstadion seinen heutigen Namen.

Es ist das Heimatstadion des SC Charlottenburg und seit Ende des Zweiten Weltkrieges auch von Tennis Borussia.

Nach der Fertigstellung verfügte das Stadion über 1.750 Sitzplätze und 36.000 Stehplätze.

Die Stahlskelettkonstruktion des Tribünendaches steht auf einem dreige­schos­sigen Unterbau, in dem Umkleiden, Gemeinschaftsräume und eine Gaststätte unter­ge­bracht waren.

Die Fassade des 104 Meter langen dreige­schos­sigen Tribünengebäudes wird durch die beiden  halbkreis­förmig hervor­tre­tenden und zweige­schossig verglasten Treppenhäuser gegliedert.

Im nördlichen Teil des Gebäudes befindet sich ein etwas breiterer Saaltrakt, der als Turnhalle genutzt wird.

 

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

Mommsenstadion, 1930. Architekt: Fred Forbát

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