Augsburg: Haus Wechs

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

1929 – 1931

Architekt: Thomas Wechs

Burgkmaierstraße 14, Augsburg

Der zwei- bzw. dreigeschossige, kubische Bau mit Flachdach und modern-sachlichen Formen wurde von 1929 bis 1931 nach Plänen von Thomas Wechs als eigenes Büro- und Wohnhaus in der Burgkmairstraße in Augsburg errichtet.

Thomas Wechs

Wechs absolvierte bei seinem Vater eine Zimmermannslehre und besuchte anschließend bis 1913 die Bauschule in Augsburg.

Von 1913 bis 1914 und von 1918 bis 1921 studierte er zusammen mit Georg Werner und Robert Vorhoelzer Architektur an der Technischen Hochschule München bei Theodor Fischer und Friedrich von Thiersch.

Nach dem Studium arbeitete er in der Oberpostdirektion Augsburg, wo er an zahlreichen Bauten der Bayerischen Postbauschule mitwirkte.

1922 ließ er sich als freischaffender Architekt in Augsburg nieder.

Schuberthof und Lessinghof

1928 bis 1931 errichtete er mit den Wohnanlagen Schubert- und Lessinghof an der Rosenaustraße zwei der frühen modernen Wohnblöcke in Augsburg.

Haus Wechs

Im Frühjahr 1929 erwarb Wechs den Baugrund für sein eigenes Büro- und Wohnhaus in der Burgkmairstraße und schloss die Neubauplanung im Herbst desselben Jahres ab.

Das Haus des Architekten war Programm für seinen Baustil, der die Prinzipien des Neuen Bauens als idealtypische, zeitgemäße Stadtarchitektur verinnerlicht hatte.

Mit seinem kubischen Baukörpers und der schlichten, durch Fenster gegliederten Fassade fügt es sich als moderner Solitär beinahe nahtlos in das von Bauten der Jahrhundertwende geprägte Straßenbild ein.

An der nach Südosten gewandten Rückfassade des Hauses liegen eine Dachterrasse und ein Rondell, das in den Garten führt.

Die räumliche Einteilung umfasste insgesamt acht Wohn- und Büroräume.

Hinzu kam eine zusätzliche Wohnung mit zwei Zimmern und einer Kochnische.

Das ehemalige Büro- und Wohnhaus steht unter Denkmalschutz.

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

Haus Wechs, 1929-1931. Architekt: Thomas Wechs. Foto: Daniela Christmann

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