Weimar: Direktorenzimmer Bauhaus

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius
Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

1923 (rekonstruiert)

Entwurf: Walter Gropius

Geschwister-Scholl-Straße 8, Weimar

Das Gropiuszimmer gilt als die erste gesamt­heit­liche Raumkonzeption der Moderne. Im Zuge der Sanierung des Hauptgebäudes 1997 hatte sich die Bauhaus-Universität entschlossen, das ehemalige Direktorenzimmer, das Gropius 1923 für die Große Bauhausausstellung entworfen hatte, zu rekon­stru­ieren und als nutzbaren Arbeitsraum einzurichten.

Der im Ursprung recht­eckige Raum wurde in einen 5 x 5 x 5m Kubus abgetrennt. Innerhalb dieses Raumes definierte Gropius durch den quadra­ti­schen Teppich und die durch­dachte Anordung der Möbel einen weiteren Kubus als Ruhezone. Zusätzlich in der Höhe markiert wurde dieser Raum im Raum durch die Sofittenbeleuchtung. Der Einfluss der Künstlergruppe De Stijl zeigt sich deutlich an diesem konstruk­ti­vis­ti­schen Lichtobjekt, dessen Entwurf von Gerrit Rietveld beein­flusst ist. Dieser hatte 1922 die sogenannte Lampe L40 für das Sprechzimmer des Arztes Dr. Hartog in Maarssen (Niederlande) entworfen. Rietvelds bahnbre­chende Deckenleuchte bestand lediglich aus am eigenen Netz-Kabel aufge­hängten nackten Soffiten-Röhren.

Das Gropiuszimmer entstand am Ende der vom Expressionismus gekenn­zeich­neten Phase am Bauhaus, als der Übergang zum konstruk­ti­vis­ti­schen und funktional bestimmten Gestalten schon erkennbar wurde, in einer Zeit, als Gropius als Bauhausdirektor diese Richtungsänderung maßgeblich selbst mit voran­trieb. Der Teppich ist ein Entwurf der Bauhausschülerin Benita Otte.

Mit dem Umzug des Bauhauses nach Dessau nahm Gropius die Möblierung mit. Teilweise fügte er sie in sein neues, in einem sachli­cherem Stil entwor­fenes Büro ein. Der originale Schreibtisch befindet sich heute in seinem ehema­ligen Wohnhaus in Lincoln (USA).

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

Modell Denkmal der Märzgefallen. Direktorenzimmer, 1923. Entwurf: Walter Gropius

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