Stuttgart: Markthalle

Tür an der Markthalle Stuttgart, Entwurf: Martin Elsässer
Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

1911 – 1914

Architekt: Martin Elsaesser

Dorotheenstraße 4, Stuttgart

1910 wurde in der Zeitschrift Zentralblatt der Bauverwaltung das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs um den Bau einer neuen Markthalle in Stuttgart veröf­fent­licht.

An dem Wettbewerb hatte sich 77 Architekten aus Stuttgart beteiligt. Den ersten Platz erhielt Martin Elsaesser, wofür ihm der Bauauftrag und ein Preisgeld von 5000 Mark zuerkannt wurde.

Die Markthalle wurde in den Jahren 1911 bis 1914 unter der Leitung von Elsaesser auf einem Platz errichtet, auf dem sich seit 1864 eine Verkaufshalle für Gemüse befand.

Elsässer versuchte den Außenbau in die zu dieser Zeit noch intakte Stuttgarter Altstadt einzu­passen und gestaltete den Außenbau im Refomstil mit Jugendstilanklängen. .

Die Fassaden sind geschmückt mit Fresken von Franz Heinrich Gref und Gustav Nida-Rümelin sowie Fassadenplastik von Josef Zeitler und Jakob Brüllmann.

Im Innern zeigt sich eine funktio­na­lis­tische Stahlbetonkonstruktion. Segmentbogige Träger überspannen die 60 Meter lange und 25 Meter breite Halle, die von einem Glasdach belichtet ist.

Zwei dreige­schossige, im Erdgeschoss durch Arkaden abgetrennte Seitenbauten flankieren die Halle.

1916 wurde der Ceresbrunnen von Ulfert Janssen in die Markthalle eingebaut, der aus grünblauer Majolika gearbeitet ist.

Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Markthalle wieder aufgebaut und 1953 wiedereröffnet.

1971 sollte die Markthalle abgerissen werden. Eine Opposition aus Standbesitzern, Bürgern, Presse und Denkmalamt stellte sich dem entgegen.

Am Ende beschloß der Gemeinderat den Erhalt der Markthalle.

Seit 1972 steht die Halle unter Denkmalschutz.

1993 zerstörte ein Brand den Innenraum, so dass eine umfas­sende Renovierung notwendig wurde.

2014 wurden die verblassten Fresken der Künstler Franz Heinrich Gref und Gustav Nida-Rümelin an der Hauptfassade der Markthalle fachge­recht restauriert.

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911-1914. Architekt: Martin Elsaesser

Markthalle, 1911–1914. Architekt: Martin Elsaesser

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