Berlin: Wohnanlage Walter Gropius Siemensstadt

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius
Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

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Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

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Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

1929 – 1931

Architekt: Walter Gropius

Goebelstraße 120–122, Jungfernheideweg 21–45, Berlin

Die auch Ringsiedlung genannte, denkmal­ge­schützte Großsiedlung Siemensstadt in Berlin begründete einen neuen Siedlungstyp, der ausschließlich aus Geschosswohnungsbauten bestand (im Gegensatz zu den Berliner Großsiedlungen Britz und Zehlendorf).

Für die Gestaltung der Siedlung berief Stadtbaurat Martin Wagner die Mitglieder der progres­siven Architektenvereinigung Der Ring sowie die Architekten Fred Forbát und Paul Rudolf Henning.

Die insgesamt 1.370 Wohnungen und 17 Ladengeschäfte, in drei Bauabschnitten errichtet, sollten vor allem den Angestellten der Firma Siemens neuen Wohnraum bieten und der tägliche Nahversorgung dienen.

Die durch­schnitt­liche Wohnungsgröße betrug 54 qm.

Der Bebauungsplan von Hans Scharoun weist den Weg zum inter­na­tio­nalen modernen Städtebau der aufge­lo­ckerten, gelie­derten und durch­grünten Stadt, deren Kern eine großzügige von Gartenarchitekt Leberecht Migge gestaltete Grünanlage bildet.

Die meisten Zeilen der Großsiedlung sind in Nord-Süd-Richtung angeordnet, um eine optimale Belichtung der Wohnungen zu gewährleisten.

Die Architekten typisierten in den einzelnen Zeilen jeweils Fenster, Türen und Grundrisse der meist zwei- bis zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen.

Als eine der ersten Berliner Wohnanlagen wurde die Großsiedlung Siemensstadt mit einem eigenen Fernheizwerk ausgestattet.

Eigentlich an anderer Stelle von Fred Forbat geplant, wurde das Gebäude dann aus techni­schen Gründen in der Mitte der Siedlung gleich weit von den östlichen und westlichen Zeilen entfernt platziert, um die Versorgungswege für Heizung und Warmwasser möglichst gering zu halten.

Mit der instal­lierten Zentralheizung sollte auch eine bessere Nutzung der Wohnfläche erreicht werden, da in den klein bemes­senen Wohnungen durch den Wegfall der bis dahin üblichen Kachelöfen jeweils bis zu 5 qm Wohnfläche gewonnen werden konnte.

Obwohl alle Häuser in der Siemensstadt mit eigenen Waschküchen und Trockenräumen ausge­stattet worden waren, enthielt das von Otto Bartning in Verbindung mit dem Ingenieur Max Mengeringhausen entworfene Heizwerk eine zentrale Siedlungswäscherei.

Nach Anschluss der Siedlung an das Berliner Fernheizungsnetz wurde das quartier­seigene Heizwerk still­gelegt und der markante Schornstein abgerissen.

Die lang gestreckte vierge­schossige Zeile mit Ladenbau und das daran im rechten Winkel anschlie­ßende Laubengangwohnhaus nach Plänen von Walter Gropius wurden im ersten Bauabschnitt der Siedlung errichtet und bestechen durch ihre klare, einfache Formgebung.

Gleichformatige Fensteröffnungen – optisch durch dunkel­vio­lette Klinkerverblendungen zusam­men­ge­fasst – gliedern die Straßenfassade in horizontale Bänder.

Auf dem zurück­ge­staf­felten Dachgeschoss befinden sich Sonnenterrassen, die durch Gitter zur Fassade hin abgeschlossen sind.

Der gegen­über­lie­gende fünfge­schossige Zeilenbau am Jungfernheideweg 18–30 wurde ebenfalls von Walter Gropius entworfen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Ladenecke zerstört und zunächst verein­facht wieder­auf­gebaut. 1990 wurde dieser Bereich durch die Münchener Architekten Hilmer und Sattler neu gefasst und ergänzt.

Die Großsiedlung Siemensstadt wurde 2008 als eine von insgesamt sechs Siedlungen der Moderne in Berlin in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929–1931. Architekt: Walter Gropius

Wohnanlage, Siemensstadt, 1929-1931. Architekt: Walter Gropius

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