Hamburg: Chilehaus

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger
Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Grundriss. Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Grundriss Regelgeschoss. Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

1922 – 1924

Architekt: Fritz Höger

Burchardplatz 1–2, Hamburg

Das denkmal­ge­schützte Chilehaus wurde in den Jahren 1922 bis 1924 als Kontorhaus nach Plänen von Fritz Höger auf einem zweige­teilten, spitz­winklig zulau­fenden Grundstück in Hamburg errichtet. 

Es war vor allem Symbol des Aufbauwillens während der Inflationszeit: Inmitten allge­meiner Arbeitslosigkeit arbei­teten zeitweise 4.000 Handwerker gleich­zeitig an dem Bau. 

Schiffsbug und expres­sio­nis­tische Details machten das Gebäude in kürzester Zeit überregional bekannt und zu einem der Wahrzeichen Hamburgs. 

Bauherr war der Unternehmer Henry Brarens Sloman, der sein Vermögen durch den Handel mit Salpeter aus Minen in Chile erworben hatte. 

Er hatte 1921 zwei rund 6.000 Quadratmeter große Grundstücke beider­seits der Fischertwiete gekauft. 

Durch die Devisen, über die er aufgrund seiner Geschäfte verfügte, war er in der Lage, das Bauprojekt noch während der Inflationszeit beginnen zu können. 

Die hierfür benötigten 4,8 Millionen Oldenburger Klinker hatte Sloman bereits weit vor Baubeginn auf Vorrat erworben.

Der Entwurf von Fritz Höger überzeugte zunächst durch seinen Vorschlag, die Fischertwiete mit einem Verbindungstrakt torartig zu überbauen.

Mehrere Änderungsanträge der Baufluchtlinien an die Bauverwaltung waren notwendig um die scharfe Bugspitze des Gebäudes und die elegant geschwungene Fassade im Süden reali­sieren zu können.

Mit 36.000 Quadratmetern Geschoßfläche gehörte das Chilehaus zu den größten Bürohäusern des Deutschen Reichs in der Zwischenkriegszeit.

Der Betonskelettbau verfügte im Innern über variabel aufteilbare Mietflächen.

An der Fassade schießen filigrane Pfeiler in die Höhe und werden von den bis zu vier Umgängen der Staffelgeschosse abgefangen. 

Jede siebte Mauerwerkslage ist um 45 Grad gedreht und sorgt auf diese Weise für ein diffuses Flimmern der Fassade. Die Bögen an der Fischertwiete sind umgeben von einem rauten­för­migen Ziegelverband, der an ein Kreuzstichmuster erinnert.

Wellenförmige Terrakotten an den Arkaden und ein Andenkondor als Galionsfigur nach Entwürfen von Bildhauer Richard Kuöhl unter­streichen den Schiffscharakter des Bauwerks. 

Das Innere des weitläu­figen Gebäudes besticht durch die aufwen­digen Details und geschickte Kombination der Materialien. 

Vom ruhigen Innenhof an der Fischertwiete aus erschließen zwei Treppenhäuser das Gebäude. 

Ein drittes Treppenhaus liegt mit den Zugängen von den Hauptfassaden in der Spitze des Hauses. 

Die Baustoffe Terrakotta, Tuffstein und Fliesen bestimmen den Charakter der Treppenhäuser und Eingangsbereiche. 

Eine breite Treppe mit gussei­sernen, grün lackierten Pfosten und Stäben und einem doppelläufigen Handlauf führt den Besucher in das zehn Stockwerke hohe Gebäude. 

Schmiedeeiserne Gitter mit vergol­deten Details schützen die Portale im Innenhof. 

Eine Treppe führt von hier aus auf ein gerun­detes Zwischenpodest, wo sechs deckenhohe Rundbogenfenster mit dunkelblau gefliesten Laibungen den Raum belichten. 

Hölzerne Bänke schließen die Fenster nach unten ab. 

Das Chilehaus steht seit 1983 unter Denkmalschutz und wurde als wesent­licher Bestandteil des Kontorhausviertels gemeinsam mit diesem 2015 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922-1924. Architekt: Fritz Höger

Chilehaus, 1922–1924. Architekt: Fritz Höger

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