Dornach: Haus Duldeck

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann
Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

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Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

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Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

1915 – 1916

Entwurf: Rudolf Steiner

Rüttiweg 15, Dornach, Schweiz

Vorgeschichte

Haus Duldeck wurde 1915 bis 1916 in direkter Nachbarschaft des Goetheanums in Dornach (Schweiz) nach einem Entwurf von Rudolf Steiner errichtet.

Die Ausführung des Baus erfolgte unter der Leitung von Ernst Aisenpreis.

1915 begannen die Planung und der Bau von Haus Duldeck als Wohnhaus für Emil Grosheintz und seine Familie. Es war das erste von Steiner entworfene Wohnhaus.

Bereits drei Jahre zuvor im Herbst 1912 waren Rudolf Steiner und seine spätere Ehefrau Marie von Sivers zu Gast in der Sommerwohnung der Familie Grosheintz auf dem Dornacher Hügel gewesen.

Emil Grosheintz war schon früh der anthro­po­so­phi­schen, damals noch theoso­phi­schen Bewegung verbunden.

1906 hat Emil Grosheintz den Paracelsus-Zweig in Basel mitbegründet.

1907 nahm er an am Münchner Kongress teil und wurde 1908 Vorstandsmitglied der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft.

1912 entschloss sich Grosheintz, seinen Landbesitz auf dem Dornacher Hügel für den Bau des Ersten Goetheanums zur Verfügung zu stellen und organi­sierte darüber­hinaus den Aufkauf und die Schenkung weiterer östlich gelegener Parzellen.

Im September 1913 nahm Emil Grosheintz zusammen mit seiner Frau Nelly Grosheintz-Laval an der Grundsteinlegung für das Erste Goetheanum teil.

Im gleichen Jahr wurde er Vorsitzender des Bauvereins für das Goetheanum.

Baubeginn für das Haus Duldeck war im Februar 1915.

Haus Duldeck

Rudolf Steiner hatte das Modell für das Haus sowie Detailmodelle für die Schornsteine und die Eingänge geschaffen.

Hermann Ranzenberger gestaltete zusammen mit Steiner das Innere des Hauses und seine Umgebung.

Das in unmit­tel­barer Nähe des Goetheanum errichtete und dort als einzig ‚gedul­detes‘ zweige­schos­siges Wohnhaus gehört zu den innova­tivsten Eisenbeton-Wohnhäusern des frühen 20. Jahrhunderts.

Seine Gestaltung ist von Steiner ebenso wie die der anderen Bauten des Goetheanumhügels als eine Metamorphose des Hauptgebäudes konzipiert.

Die beiden zylin­dri­schen Formen an den Hauptfassaden und die expressive, kantige Gestaltung des Daches sind das Ergebnis dieses archi­tek­to­ni­schen Verständnisses.

Während sich das Heizhaus und das Glashaus unterhalb des Hügels befinden, liegt Haus Duldeck auf gleicher Höhe und in direkter Blickbeziehung zum zentralen Bau des Goetheanums.

Das Haus und sein Dach bestehen aus Eisenbeton, die Außenwände sind mit Hohlziegeln ausge­facht und verputzt. Die Dachflächen sind mit norwe­gi­schem Schiefer gedeckt.

Auf der dem Goetheanum zugewandten Seite sind die Gebäudeecken als halbzy­lin­drische Erker ausge­bildet, die bis unter das aus konkaven und konvexen Flächen gestaltete Betondach reichen.

Das Dach, das beide Haushälften überspannt und mitein­ander verbindet, bildet den oberen Abschluss der dynamisch-plasti­schen Formen des Hauses.

Das Haus wurde von Emil Grosheintz, seiner Frau sowie den beiden Söhnen Hansi und Pierre bewohnt.

Die Gestaltung der baulichen Details, der Inneneinrichtung und der Möblierung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Rudolf Steiner und dem Architekten Hermann Ranzenberger.

Sanierung und heutige Nutzung

1996 wurde das Gebäude grund­legend renoviert und unter Denkmalschutz gestellt.

Heute beher­bergt das Haus Duldeck das Rudolf Steiner Archiv. An der Ostseite wurde im Jahr 2002 ein unter­ir­di­scher Anbau hinzugefügt.

Das Archiv ist das Zentrum für die Dokumentation und Veröffentlichung des wissen­schaft­lichen und künst­le­ri­schen Werkes Rudolf Steiners und steht Besuchern offen.

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915–1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Haus Duldeck, 1915-1916. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

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