Dornach: Heizhaus

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann
Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

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Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Grundriss und Querschnitt. Architekturführer Goetheanumhügel, Zürich 2011.

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Grundriss und Querschnitt. Architekturführer Goetheanumhügel, Zürich 2011.

1914

Entwurf: Rudolf Steiner

Hügelweg 62, Dornach, Schweiz

Goetheanumhügel

Das Heizhaus, errichtet 1914 nach einem Entwurf Rudolf Steiners, entstand zeitgleich mit dem Ersten Goetheanum in Dornach in der Schweiz.

Die unmit­telbar zum Ersten Goetheanum gehörenden und zur gleichen Zeit errich­teten Bauten (Glashaus, Heizhaus und Haus Duldeck) sowie der umlie­gende Park bilden ein gestal­te­ri­sches Ensemble.

Die Nebenbauten gruppieren sich kreis­förmig um die an drei Seiten hervor­tre­tende Hangterrasse, die das Hauptgebäude trägt.

Die Kolonie auf dem Dornacher Hügel besteht heute aus über 180 privaten Wohnhäusern sowie mehreren Verwaltungs- und Zweckbauten, die teilweise noch von Rudolf Steiner entworfen worden sind.

Die Zweckbauten liegen auf der Nordseite des Goetheanums, die Wohnbauten befinden sich auf der Südseite.

Die organische Form des über allem thronenden Goetheanums setzt sich in der geschwun­genen Landschaftsgestaltung des Hügels mit Möblierungen wie Sitzbänken, Gartentoren, Laternen sowie Marksteinen fort.

Für die Bepflanzung der Anlage um das Goetheanum gab Steiner die Anweisung aus, dass möglichst schlichte Pflanzen und Bäume zu verwenden seien.

Bis heute ist das rund 45.000 Quadratmeter grossen Gelände gröss­ten­teils eine Streuobstwiese.

Heizhaus

Das Heizhaus wurde 1914 nach einem Entwurf Rudolf Steiners zur Wärmeversorgung des Ersten Goetheanum und einiger Nebengebäude errichtet.

1913 hatte Steiner ein Modell für das Heizhaus gefertigt.

Das Heizgebäude ist das erste ganz in Beton errichtete Bauwerk des Ensembles und gehört zu den auffäl­ligsten Bauten um das Goetheanum.

Die Konstruktion besteht aus Eisenbeton. Beim Aussenputz handelt es sich bis zur Traufe um Spritzputz. Kuppeln und Kamin sind mit Zement überzogen.

Dem zweige­schos­sigen Unterbau mit Fenstern in jeder Etage setzt sich ein skulp­tural geformter Oberbau auf.

Der Schornstein ist hinter einem veräs­telten, baumar­tigen Gebilde mit Blattknospen kaschiert.

Der Rauch des Schornsteins teilt sich laut Rudolf Steiner in einen physi­schen und einen ätheri­schen Teil auf.

Dabei wird der physische Teil durch den Schlot reprä­sen­tiert, der ätherische durch die seitlich entwei­chenden Verästelungen.

Das Heizhaus ist unter­ir­disch durch einen Kanal mit dem Hauptbau verbunden und liefert so die Wärme zum Heizen der Räume.

Das am nördlichen Rand des Hügels befind­liche Heizhaus dient bis heute der Wärmeversorgung.

Schon aus feuer­po­li­zei­lichen Gründen wäre eine Integration der Heizanlage in das erste aus Holz konstru­ierte Goetheanum nicht möglich gewesen.

Als Element des sogenannten Ahrimanischen durfte die Heizanlage nach Steiners Verständnis nicht in den Hauptbau einge­gliedert werden.

Anfang der 1990er Jahre wurde die ursprüng­liche Kohleheizung durch ein gasbe­trie­benes Blockheizkraftwerk ersetzt.

Damit wurde es möglich, noch 15 weitere Gebäude zu beheizen.

Das Heizhaus, das über einen unter­ir­di­schen, begeh­baren Tunnel mit dem Goetheanum verbunden ist, produ­ziert rund 250 kW Wärme und 190 kW Elektrizität.

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

Heizhaus, 1914. Entwurf: Rudolf Steiner. Foto: Daniela Christmann

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