Brüssel: Palais Stoclet

Palais Stoclet, 1905-1911. Architect: Josef Hoffmann
Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Grundriss Erdgeschoss. Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Grundriss Erdgeschoss. Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

1905 – 1911

Architekt: Josef Hoffmann

Avenue des Tervueren 275–282, Brüssel

Das Palais Stoclet ist eine von 1905 bis 1911 im Stil der Wiener Secession erbaute Villa in Woluwe-Saint-Pierre in der Region Brüssel-Hauptstadt. Architekt war Josef Hoffmann.

Der Künstler Gustav Klimt schuf den berühmten Stoclet-Fries im Speisezimmer der Villa.

Als der Bankier und Kunstsammler Adolphe Stoclet dieses Haus 1905 bei einem der führenden Architekten der Wiener Secession, Josef Hoffmann, in Auftrag gab, machte er weder gestal­te­rische noch finan­zielle Einschränkungen.

Das Haus und der dazuge­hörige Garten wurden 1911 fertiggestellt.

Die strenge Geometrie der Architektur markierte einen Wendepunkt im Jugendstil, der der den Stil des Art déco vorwegnahm.

Bauherr war der vermö­gende Unternehmer Adolphe Stoclet, Sohn von Victor Stoclet und dessen Frau Anne Kitty.

Adolphe Stoclet wurde 1871 in Brüssel als Sohn einer wohlha­benden Familie von Bankiers und Zivilingenieuren geboren.

Gegen den Willen der Familie heiratet er die Tochter eines Pariser Kunsthändlers, Suzanne Stevens, und bekam mit ihr drei Kinder.

Als Ingenieur widmete sich Stoclet dem Eisenbahnbau und kam dadurch nach Wien, wo er sich am Bau der Aspangbahn beteiligte.

Bald verkehrten die Stoclets in den künst­le­ri­schen Zirkeln von Wien, allen voran den Sezessionisten.

Adolphe Stoclet beauf­tragte Josef Hoffmann, der anfangs noch mit dem Bau des Sanatoriums Purkersdorf bei Wien beschäftigt war, gemeinsam mit der für die künst­le­rische Ausgestaltung zustän­digen Wiener Werkstätte, ein Gesamtkunstwerk zu schaffen.

Am umfang­reichen Gesamtkonzept waren neben Klimt zahlreiche weitere Künstler (unter anderen Carl Otto Czeschka, Ludwig Heinrich Jungnickel, Emilie Schleiss-Simandl, Richard Luksch, Elena Luksch-Makowsky und Franz Metzner) beteiligt.

Für die Ausführung des Palais Stoclet verwendete man überaus kostbare Materialien, wie etwa norwe­gi­schen Turilimarmor für die Außenwände und gelbbraunen italie­ni­schen Paonazzomarmor für die Innenwände.

Der belgische Künstler George Minne entwarf Skulpturen und Plastiken für die Innenräume, Fernand Khnopff schuf farbige Zeichnungen für das Musikzimmer.

Gustav Klimt war beauf­tragt gemeinsam mit der Mosaikwerkstätte Leopold Forstner den später sogenannten Stoclet-Fries für den Speisesaal des Palais auszuführen.

Klimt hatte die ersten Entwürfe dafür bereits 1905 geschaffen, änderte aber sein Konzept später und zeichnete im Sommer 1908 in seiner Sommerresidenz am Attersee die endgül­tigen Übertragungszeichnungen in Originalgröße (heute im Museum für angewandte Kunst in Wien).

1909 begann die Mosaikwerkstätte Leopold Forstner damit, Materialienproben für die Übertragung zu testen.

1911 war Klimt beim Transfer seines Entwurfs auf die Wände des Speisesaals im Palais Stoclet anwesend.

Seit Ende Juni 2009 ist das Palais Stoclet Teil des UNESCO-Welterbes. Es ist nach wie vor in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905-1911. Architekt: Josef Hoffmann

Palais Stoclet, 1905–1911. Architekt: Josef Hoffmann

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