Leipzig: Grassimuseum

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter
Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

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Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

1925 – 1929

Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Johannisplatz 5–11, Leipzig

Das Grassimuseum entstand aus einer privaten Initiative: Der italie­nische Kaufmann Franz Dominic Grassi, der in Leipzig zu Wohlstand gekommen war, vermachte der Stadt 1880 Geld zum Bau eines Museums.

Zwischen 1892 und 1896 wurde mit diesen Mitteln das erste Grassimuseum am heutigen Wilhelm-Leuschner-Platz errichtet.

Als der Platz für die Sammlung zu eng wurde, erichtete man 1925 bis 1929 das heutige Museum am Johannisplatz.

Durch einen sieben­to­rigen Eingangsbau aus Rochlitzer Porphyrtuff betritt der Besucher das um vier Innenhöfe angelegte Museumsareal mit 27.000 Quadratmetern Nutzfläche.

Seit der umfas­senden Sanierung und schritt­weisen Wiedereröffnung ab 2005 befinden sich im Gebäude die Museen für Angewandte Kunst, für Völkerkunde und für Musikinstrumente.

Über einen Ehrenhof gelangt man zum Hauptgebäude mit einer als Säulenhalle angelegten Durchfahrt, von der aus beidseitig Treppenstufen zu den Museumsflügeln führen.

Weithin sichtbar trägt das Dach des Museums einen kurzen Turmschaft mit breiter Basis, schlanken Fenstern und einem fast neun Meter hohen, gezackten Aufbau, der in seiner Form als Ananas oder Agave gedeutet wird.

Der spekta­ku­lärste Raum ist die von Hubert Ritter im Jahr 1927 entworfene Pfeilerhalle im Stil des Art Deco.

Ganz der ratio­nalen Idee des Bauhauses verpflichtet ist hingegen die Gestaltung der insgesamt achtzehn, bis zu sieben Meter hohen Glasfenster im Bereich der Treppenanlage, die Josef Albers 1926 entworfen hatte.

Das Grassimuseum war im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in der DDR nur unzurei­chend saniert worden.

Bereits 1939 war das Museum kriegs­be­dingt geschlossen worden, 1943 und 1945 brannten die Innenräume aus. Der Wiederaufbau begann 1947, die erste umfas­senden Grundsanierung erfolgte jedoch erst zwischen 2000 und 2005.

Bis 2015 gelang es die zentrale Pfeilerhalle des Museums für Angewandte Kunst, die Glasfenster von Josef Albers sowie die Aufsatzleuchten im Haupttreppenhaus wieder herzustellen.

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

Grassimuseum, 1925-1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

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Grassimuseum, 1925–1929. Architekten: Carl Wilhelm Zweck, Hans Voigt, Hubert Ritter

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