Bregenz: Talstation Pfänderbahn

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun
Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

1926 – 1927

Architekt: Willibald Braun

Steinbruchgasse 4, Bregenz

Die Pfänderbahn, eine Luftseilbahn in Bregenz im öster­rei­chi­schen Bundesland Vorarlberg, wurde von Juli 1926 bis Februar 1927 als dritte Personen-Seilschwebebahn Österreichs gebaut und im März 1927 eröffnet.

Sie verbindet die Talstation auf 419 Meter über Adria. mit der 1.022 Meter hoch gelegenen Bergstation nahe der Pfänderspitze.

Die Pläne für die Stationsbauten stammten vom Bregenzer Architekten Willibald Braun.

Willibald Braun studierte zunächst an der Baugewerbeschule in Biberach an der Riß.

Zwischen 1901 und 1906 studierte er bei Theodor Fischer an der Technischen Hochschule Stuttgart.

Sein erstes Büro in Bregenz eröffnete er 1906 zusammen mit Georg Natter. In dieser Zeit entstanden das Hotel Post in Bregenz und 1907 die Volksschule Rieden.

In Zusammenarbeit mit Franz Lukesch projek­tierte Braun Wohn- und Geschäftshäuser in Dornbirn und Bregenz.

In der Zwischenkriegszeit betei­ligte er sich an einer Vielzahl öffent­licher und privater Bauaufgaben in Vorarlberg.

Am Pfänder war zunächst an die Errichtung einer Zahnradbahn angedacht, schließlich entschied man sich für eine Schwebeseilbahn, da diese günstiger war und das Schneeräumen entfallen würde.

Die Baumaßnahmen wurden durch die Firma Adolf Bleichert & Co. aus Leipzig-Gohlis durchgeführt.

Am 4. Dezember 1924 wurde ein Ausschuß zum Bau einer Pfänderseilbahn gegründet.

Im Oktober 1926 wurde mit dem Aufrichten der Stützen der Seilbahn begonnen, die bis zu 14 Meter tief in den Boden gesetzt werden mußten.

Mitte Januar 1927 konnten die fast fünf Zentimeter starken Seile aufge­zogen werden, das Einhängen der beiden Kabinen folgte. Jede Kabine faßte 24 Personen.

Am 24. Januar 1927 waren die Montagearbeiten beendet.

Bereits am 17. April des Eröffnungsjahres wurde der 10.000ste Fahrgast befördert. Fünf Jahre später, am 21. August 1932, wurde der milli­onste Fahrgast begrüßt.

Im Oktober 1994 wurde die Seilbahnanlage umfassend erneuert.

1998 wurde in der Talstation der Bahn das Pfänderbahn-Museum eröffnet.

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926-1927. Architekt: Willibald Braun

Talstation Pfänderbahn, 1926–1927. Architekt: Willibald Braun

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