Baienfurt: Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architect: Otto Lindner
Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

1925 – 1927

Architekt: Otto Linder

Kirchstraße 8, Baienfurt

Die katho­lische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1925 bis 1927 nach Entwürfen des Stuttgarter Architekten Otto Linder erbaut.

Der Stahlbetonbau mit Parabelgewölbe ist vor allem durch die gut erhaltene, von blauer Farbe geprägte Ausmalung von Alois Schenk im Innenraum ein hervor­ra­gendes Beispiel der Kirchenbaukunst des Expressionismus der 1920er Jahre in Deutschland.

Der Architekt Otto Linder, 1891 in Weißenstein bei Göppingen geboren, besuchte die Staatliche Höhere Bauschule Stuttgart und die Technischen Hochschule Stuttgart, wo er bei Paul Bonatz und Ernst Fiechter studierte.

Von 1920 und 1971 arbeitete Linder als freier Architekt vorwiegend von Stuttgart aus.

Der Grundriss zeigt einen in West-Ost-Richtung angelegten dreischif­figen Längsbau, ein angedeu­tetes Querschiff und einen leicht vorsprin­genden Eingangsraum.

Am gestaf­felten Baukörper mit seinen hohen abgestuften Walmdach fällt zunächst die Westfassade mit ihrer großen parabel­för­migen Portalnische auf.

Die schmalen hohen Rechteckfenster sind zu gestaf­felten Dreiergruppen zusammengefasst.

Mit den in rötlichem Ocker gefassten Rahmungen sowie ihren überlängten Laibungen und Stürzen gliedern die Fenster die verputzte Fassade mit ihren horizon­talen Ritzfugen.

Im Innern bildet die Kirche von der Lichtführung bis zur maleri­schen Ausgestaltung von Alois Schenk ein expres­sio­nis­ti­sches Gesamtkunstwerk.

Fünf Parabelbögen auf gestreckten Konsolen verbinden das Hauptschiff mit den Seitenschiffen.

Die blauen Wandflächen hellen sich in den Seitenschiffen, an der Empore und im Bereich der Seitenaltäre zu Grau auf und gehen im Chor zu Violett über.

1927 wurde der Hochaltar mit Tabernakel in der Werkstatt von Theodor Schnell dem Jüngeren in Ravensburg gefertigt.

Die heutige Orgel der Firma Reiser aus Biberach aus dem Jahr 1988 ist ein Ersatz für das verlo­renen gegangene Vorgängerinstrument derselben Firma aus dem Jahr 1934.

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925-1927. Architekt: Otto Linder

Mariä Himmelfahrt, 1925–1927. Architekt: Otto Linder

 

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