Köln: Disch-Haus

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber
Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

1928 – 1930

Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Brückenstraße 19, Köln

Die geschwungene Fassade des in Stahlskelettkonstruktion errich­teten, sechs­ge­schos­sigen Büro- und Geschäftshauses Disch-Haus wird bestimmt von horizon­talen Fensterbändern im Wechsel mit Bahnen aus Travertin. Die horizon­talen Sprossen der Stahlfenster betonen die waagrechte Linienführung zusätzlich. Der rechte Treppenturm mit seinen senkechten Fensterschlitzen und aufge­setzten Fahnenmasten ist das einzige vertikale Element. Das Parterre ist mit geschoss­hohen Schaufenstern durch­gehend verglast.

An einem 1928 ausge­schrie­benen Wettbewerb für einem Büro- und Geschaftshaus mit ca. 10 000 Quadratmetern Nutzfläche auf einem nahezu dreieckigen Grundstück hatten sich zahlreiche Kölner Architekten beteiligt, darunter Theodor Merrill, Clemens Klotz, Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod. Bruno Paul und Franz Weber, die zeitgleich die Kaufhäuser Sinn in Gelsenkirchen und Essen geplant hatten, erhielten den Zuschlag.

Laut Bruno Paul sollte die abgerundete Eckform als unend­liche Krümmung dem Gebäude einen unver­wech­sel­baren Charakter verleihen. Besonderen Wert legte er auf das reprä­sen­tative Treppenhaus im Innern sowie den vorteil­haften Einfall des Südlichts, die gute Durchlüftung der Innnenräume und die Möglichkeit einer variablen Raumaufteilung.

Das zurück­ge­setzte Dachgeschoss und die geschwungene Fassade wecken Assoziationen an Schiffsarchitektur und Erich Mendelsohns zeitgleiche Entwürfe für die Kaufhäuser Schocken in Stuttgart und Chemnitz. Das spiral­förmige Treppenhaus im Innern greift den eleganten Schwung der Außenfassade auf.

Das oberste Geschoss fiel im Zweiten Weltkrieg einem Luftangriff zum Opfer, so dass heute nur noch fünf Etagen vorhanden sind. Nach wechselnden Eigentümern und Nutzungen wurde der Bau 2008 durch KSP Engel und Zimmermann Architekten umgebaut und saniert. Er steht unter Denkmalschutz.

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Dischhaus, 1928-1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

Disch-Haus, 1928–1930. Architekten: Bruno Paul, Franz Weber

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