Berlin: Schell-Haus

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp
Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Das Shell-Haus mit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs zwischen 1939 und 1945

Das Shell-Haus mit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs zwischen 1939 und 1945

1930 – 1932

Architekt: Emil Fahrenkamp

Reichpietschufer 60, Berlin

Das denkmal­ge­schützte Schell-Haus wurde 1930 bis 1932 als Hauptsitz der Schell-Tochter Rhenania Ossag Mineralölwerke am Landwehrkanal in der Nähe des Potsdamer Platzes in Berlin nach den Plänen des Architekten Emil Fahrenkamp errichtet.

Der Stahlskelettbau, gegliedert durch eine Travertinverkleidung und asymme­trisch geteilte Fenster mit Stahlrahmung, besitzt am Landwehrkanal eine um je eine Fensterachse versprin­gende Fassade mit abgerun­deten Ecken, wobei die Gebäudehöhe von sechs bis auf zehn Geschosse ansteigt.

Die Fassade gleicht durch die Rundung der Fenster und Gebäudeecken sowie durch die Verbindung der einzelnen Bauelemente einer Wellenbewegung.

Bemerkenswert ist die neuartige Konstruktion, die der Bauingenieur Gerhard Mensch entwarf, um eine hohe Standfestigkeit und einen schwin­guns­freien Stand zu gewährleisten.

Das Shell-Haus, das einen innen liegenden Hof umschließt, ist auf einer bis etwa 9 m unter Straßenniveau reichende Eisenbetonwanne gegründet.

Um Schwingungen zu absor­bieren, sind die Seitenwände der Wanne durch einen 2 cm breiten Luftschlitz von den darüber liegenden Bauteilen getrennt und absor­bieren damit die durch den Straßenverkehr enstste­henden Schwingungen im Gebäude.

Das Geschäftshaus wird durch drei große Treppenhäuser mit Fahrstühlen erschlossen.

Es ist zweige­schossig unter­kellert, im ersten Kellergeschoss befindet sich eine Tiefgarage. Die Obergeschosse enthalten in ihrer Größe variable, überwiegend ein- und zweiachsige Büroräume.

Im ersten Stockwerk befindet sich ein Sitzungssaal, im zehnten Geschoss sind das Kasino und die Küchenräume angeordnet.

Die flachen Dächer sind als Terrasse begehbar.

Im Krieg vor allem in den Obergeschossen stark zerstört, wurde es Ende der neunziger Jahre umfassend saniert.

Das Schell-Haus gilt als eines der wichtigsten Beispiele für die moderne Architektur von Bürobauten in der Weimarer Republik.

Seit 2012 ist es neben dem Bendlerblock ein Teil des zweiten Dienstsitzes des Bundesministeriums der Verteidigung.

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930-1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

Schell-Haus, 1930–1932. Architekt: Emil Fahrenkamp

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