Leipzig: Konsumzentrale

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger
Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

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Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

1929 – 1932

Architekt: Fritz Höger

Industriestraße 85–95, Leipzig-Plagwitz

Der Konsumverein Leipzig-Plagwitz war seit seiner Gründung im Jahr 1884 zu einer der größten deutschen Konsumgenossenschaften herangewachsen.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren Konsumgenossenschaften mit dem Ziel gegründet worden, durch gemein­schaftlich organi­sierten Handel und Produktion das Lebensniveau der Arbeiter verbessern zu helfen.

Das 1895 errichtete Verwaltungs- und Produktionsgebäude des Konsumvereins Leipzig-Plagwitz, in dem sich eine Bäckerei, Molkerei, Metzgerei und Kaffeerösterei befanden, entsprach in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts nicht mehr den gewach­senen Ansprüchen.

Es wurde abgebrochen, um Platz für einen Neubau zu schaffen.

Zu einem beschränkten Wettbewerb für den Neubau waren im Dezember 1928 die Architekten Walther Beyer, Otto Droge, Fritz Höger, Curt Schiemichen sowie die Entwurfsabteilung der Mitteldeutschen Wohnungsfürsorge GmbH eingeladen.

Die Einladung des einzigen auswär­tigen Architekten Fritz Höger ist der Tatsache geschuldet, dass der geschäfts­füh­rende Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, Wilhelm Fischer, bis 1922 in Hamburg tätig gewesen war und Högers Werk aus eigener Anschauung kannte.

Einziger Sachverständiger des Verfahrens im Auftrag der Konsumgenossenschaft war Stadtbaurat Hubert Ritter, dessen Votum für Fritz Högers Entwurf schließlich den Ausschlag für die Auftragserteilung im März 1929 gab.

Der Gebäudekomplex der Konsumzentrale ist ein mit Meissner Verblendklinkern gestal­teter 180 Meter langer Stahlbetonskelettbau mit Verwaltungs‑, Lager- und Werkstattflächen auf einem Areal von etwa 180 x 65 Metern.

Der Bau ist ganz auf eine horizontale Wirkung hin gestaltet: Langgesteckte Fensterbänder mit gewölbten Scheiben (sogenannte Schüsselfenster) ziehen sich über die gesamte Fassade.

Der Haupteingang ist durch gebogene Mauerkanten mit integrierten Pförtnerlogen betont. Ähnlich wie beim Chilehaus in Hamburg sind in die Klinkerwand Steine mit Goldauflage in Bändern eingearbeitet.

Das Haupttreppenhaus tritt risalit­artig aus der Fassade hervor und markiert den Übergang vom fünf- zum vierge­schos­sigen Gebäudeteil.

Um genügend Platz für die Einrichtung von Garagen zu schaffen, wurde der Hof dreige­schossig unterkellert.

Im Erdgeschoss befand sich eine große Schalterhalle für die Mitgliederabteilung der Konsumgenossenschaft, in den Obergeschossen waren Büroräume untergebracht.

Der Sitzungsraum des Aufsichtsrats sowie ein großer Versammlungssaal mit Dachterrasse nahmen das vierte Obergeschoss ein.

Das Haupttreppenhaus ist mit türkisblau changie­renden Wandfliesen verkleidet, die einen Kontrast zu dem zinno­ber­roten Geländer und dem Handlauf aus Messing bilden.

Die denkmal­ge­schützte Konsumzentrale wird heute für Tagungen und Veranstaltungen sowie als Gewerbefläche genutzt.

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

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Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

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Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

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Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

Konsumzentrale, 1929-1932. Architekt: Fritz Höger

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Konsumzentrale, 1929–1932. Architekt: Fritz Höger

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