Leipzig: Kaufhaus Ebert

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekt: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige
Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

1902 – 1904

Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Thomaskirchhof 22, Leipzig

Bauherr Franz Ebert gab den Architekten August Hermann Schmidt und Arthur Johlige im Jahr 1902 den Auftrag einen reprä­sen­ta­tiven Bau in Jugendstilformen zu errichten, in dem ein Kaufhaus für hochwertige Damenbekleidung unter­ge­bracht werden sollte.

Die Nutzfläche des Baus sollte etwa 3.000 Quadratmeter umfassen.

Von den drei gleich großen Fassadensegmenten des Gebäudes kommt der Schauseite mit dem Eingang der größte dekorative Wert zu.

Ausgeprägte Ecklisenen mit gedrun­genen Ecktürmchen bilden die Verbindung zu den Seitenfassaden.

Bekrönt wird der Mittelteil von einem segmen­tierten Giebel mit einem großen zentralen Fenster.

Darüber befindet sich ein bekrönter Turmerker, dessen Fenster dem Radius des Mauerwerks folgt und unter dem der Name des Bauherrn zu lesen ist.

Die Reliefs zu beiden Seiten des Haupteingangs zeigen die Allegorien der Todsünden, Superbia (Eitelkeit) und Luxuria (Genußsucht).

In den dreißiger und vierziger Jahren war das Kaufhaus Ebert eine Filiale der Indanthren-Häuser der I.G. Farben.

Indanthren-Häuser waren vom deutschen Chemiekonzern I.G. Farben einge­richtete Geschäftshäuser, in denen über einen eigenen Modedienst mit Indanthren gefärbte oder bedruckte Textilien verkauft wurden.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden die zwei großen Allegorien als Metallspende demontiert.

1949 übernahm der Konsum Leipzig das Kaufhaus und führte es unter dem Namen ‚Kaufhaus Fortschritt‘.

Seit 1990 befindet sich eine Bankfiliale in dem Gebäude.

1995 bis 1996 erfolgte die Sanierung des Gebäudes, dabei wurden die zwei abmon­tierten Allegorien wieder ergänzt und die Zierelemente vergoldet.

Die Vergoldung der Kupferelemente an der Fassade war zwar bereits in der Bauplanung vorge­sehen, wurde aber seinerzeit nicht ausge­führt und erst während der Sanierung als Auflage der Denkmalpflege vorgenommen.

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902-1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Kaufhaus Ebert, 1902–1904. Architekten: August Hermann Schmidt, Arthur Johlige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.